NUSSGRÄBER IMMOBILIEN
mehr Service

Pflegefall: Was mache ich mit meiner Immobilie?

Diese Frage wird in Zukunft immer wichtiger werden, da die Menschen in Deutschland immer älter werden. Damit wird auch die Zahl der Pflegebedürftigen weiter ansteigen. So wurden nach Feststellung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg im Jahr 2019, der Zeitpunkt der letzten Erhebung, in Baden-Württemberg fast ein Fünftel (19,9 %) oder 94 047 der Betroffenen vollstationär in Pflegeheimen versorgt.

Es ist ein ohnehin bewegendes Lebensereignis, wenn Sie selbst sich für einen Umzug in ein Pflegeheim entschieden haben oder wenn Sie als Angehöriger den oder die Betroffene auf diesem Weg begleiten. Müssen beispielsweise Ihre Eltern in ein Pflegeheim, sind Sie gefordert zu entscheiden, was mit der in der Regel selbst genutzten Immobilie passiert, was alle Beteiligten zusätzlich belastet. Möglicherweise wohnen auch Kinder in dem Haus, die sicherlich auch darin wohnen bleiben möchten.

Immobilienbesitz sichert Sie ab

So viel schon an dieser Stelle: Sie müssen wissen, dass Ihre Immobilie herangezogen werden kann, um die Pflegekosten abdecken zu können. Grundsätzlich kommt unser soziales Sicherheitsnetz auch für Pflegekosten auf, aber die Leistungen aus der Pflegeversicherung decken diese oft nicht vollständig ab – das gilt vor allem, wenn man in ein Pflegeheim umziehen muss.

Immobilieneigentümer sind in diesem Fall generell im Vorteil, da sie mit ihrer Immobilie über ausreichend Vermögen verfügen. Dennoch stellen sich auch ihnen in so einem Fall viele Fragen: Muss das Haus verkauft werden? Was ist mit meinem (Ehe)Partner, wenn ich ins Pflegeheim ziehe – kann er oder sie im Eigenheim bleiben? Gibt es ein Kind oder Kinder, weitere Angehörige, an die die Immobilie verkauft, verschenkt, übertragen oder vererbt werden kann? Welche Möglichkeit gibt es noch? Was im Pflegefall auf die Betroffenen bzw. deren Familien und Angehörigen finanziell zukommen kann, ist mitunter erheblich.

Welche Alternativen gibt es für Immobilienbesitzer?

Auf all diese Fragen geben wir Ihnen gerne eine Antwort. Wir stehen Ihnen als kompetenter Partner zur Seite, zeigen Ihnen auf, welche Möglichkeiten es gibt und beraten Sie umfassend, welches für Sie die passende und beste Lösung ist. So möchten wir Ihnen zusätzlichen Aufwand und weitere Belastungen ersparen. Nussgräber-Immobilien verfügt über jahrzehntelange Erfahrung und Kompetenz im Immobiliengeschäft und bietet Ihnen einen vertrauensvollen Rundum-Sorglos-Service.

Hier beschreiben wir Ihnen drei Möglichkeiten:

  1. Sie behalten Ihre Immobilie
  2. Sie verschenken, übertragen oder vererben Ihre Immobilie im Vorfeld
  3. Sie verkaufen Ihre Immobilie

Sie sollten auf jeden Fall berücksichtigen, dass es, egal für welche Lösung Sie sich letztlich entscheiden, immer maßgeblich ist, folgende Aspekte rund um Ihre Immobilie von einem zuverlässigen Experten ermitteln zu lassen:

  • Aktueller Marktwert der Immobilie
  • Zustand der Immobilie und eventuelle Renovierungs-, Sanierungs- oder Modernisierungskosten
  • Ausstattung, Lage und Aufteilung der Immobilie und die damit verbundene Verkauf- oder Vermietbarkeit
  • Aktuelle Mieteinnahmen und mögliche Renditen

Wenn eine Immobilie aufgrund der Pflegebedürftigkeit in einem Heim beispielsweise für die Pflegekosten herangezogen werden muss, ist es sehr wichtig, dass Ihre Immobilie genau eingeschätzt wird.

Greifen Sie hierzu auf jeden Fall auf einen Profi zurück, damit Sie zuverlässige Daten als Grundlage haben. Wir kaufen auch Ihre Immobilie, damit Sie möglichst wenig Aufwand haben und sich auf die Situation Ihres Angehörigen, der ins Pflegeheim geht, konzentrieren können.

Immobilien-Wertermittlung in nur 3 Minuten

Unsere Online-Wertermittlung gibt Ihnen einen schnellen Richtwert für den Marktwert Ihrer Immobilie. Nach dem Ausfüllen der Felder und beantworten der Fragen erhalten Sie den Vergleichswert Ihrer Immobilie innerhalb weniger Minuten per E-Mail zugeschickt.

Zögern Sie danach nicht und machen Sie mit einem unserer kompetenten Makler einen Termin aus, um den Richtwert aus der Online-Wertermittlung zu konkretisieren.


live_help
Was möchten Sie bewerten?

Haus
Haus
Wohnung
Wohnung
Mehrfamilienhaus
Mehrfamilienhaus
Grundstück
Grundstück

not_interested
Leider nicht verfügbar

Leider ist für Grundstücke noch keine Online-Wertermittlung verfügbar. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um eine kostenlose und unverbindliche Marktwerteinschätzung Ihres Grundstücks zu erhalten.

live_help
In welchem Zustand ist die Immobilie?

starstar_outlinestar_outline
Renovierungsbedürftig
starstarstar_outline
In gutem Zustand
starstarstar
Neuwertig

question_mark
Sind Sie Eigentümer*in der Immobilie?

key
Ja
key_off
Nein

question_mark
Wie wird die Immobilie aktuell genutzt?

account_box
Selbst bewohnt
description
Vermietet
check_box_outline_blank
Unbewohnt

not_listed_location
Wo befindet sich die Immobilie?



Weiterdouble_arrow

Ihre personenbezogenen Daten, die Sie im Verlauf der Wertermittlung eingeben, werden elektronisch und verschlüsselt an Nussgräber Immobilien und Grundstücksentwicklungs GmbH gesendet. Dort werden die Daten elektronisch gespeichert, mit dem Zweck einen Auftrag zur Immobilienvermarktung anzubahnen. Dies stellt die rechtliche Grundlage zur Speicherung Ihrer Daten dar. Weitere Informationen und wie Sie Ihre Rechte ausüben können erfahren Sie auf unserer Datenschutz-Seite.

live_help
Wie viel Platz bietet die Immobilie?

remove
add


Weiterdouble_arrow

info
Geben Sie uns noch ein paar Details

remove
add


Weiterdouble_arrow

info
Gibt es Ausstattung von der wir wissen sollten?

check_box_outline_blank
check_box_outline_blank
check_box_outline_blank
check_box_outline_blank
check_box_outline_blank
check_box_outline_blank
check_box_outline_blank

Weiterdouble_arrow

contact_support
Wie können wir Sie erreichen?



Weiterdouble_arrow

hourglass_bottom
Bitte warten Sie einen Moment, während wir Ihre Immobilie bewerten...

done_outline
Fertig!

Ihre Marktwert-Einschätzung ist fertig und per E-Mail unterwegs an

Sollte die E-Mail nicht ankommen, prüfen Sie bitte Ihren Spam-Ordner oder rufen Sie uns an, damit wir Ihre Marktwert-Einschätzung telefonisch besprechen können.

Unter unseren eingetragenen Kunden, die eine Immobilie suchen, haben wir

emoji_people0

Personen gefunden, die sich für Ihre Immobilie interessieren könnten.

 
today
Jetzt Termin wählen

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail, um einen Termin zu vereinbaren.

today
Reservieren Sie jetzt Ihren persönlichen Termin

hourglass_bottom
Verfügbare Termine werden gesucht...

hourglass_bottom
Bitte warten Sie einen Moment, während wir Ihren Termin reservieren...

done_outline
Ihr Termin wurde erfolgreich reserviert!

Vielen Dank!

report_problem
Das hat nicht geklappt. Der Termin ist leider nicht mehr verfügbar bitte wählen Sie einen Anderen.

today
Anderen Termin wählen

1. Sie behalten Ihre Immobilie

Wie bereits erwähnt muss der Eigentümer einer selbstgenutzten Immobilie, der zum Pflegefall wird, diese im Grundsatz für die Pflegekosten einsetzen, da die Pflegeversicherung nicht die vollständigen Kosten abdeckt. So prüft beispielsweise das Sozialamt, wenn die finanziellen Mittel des Betroffenen für die Pflege nicht ausreichen, ob nicht auch Privatvermögen in Form von Immobilien herangezogen werden kann. Pflegebedürftige müssen damit selbst für einen beträchtlichen Teil der Kosten aufkommen. Um die Immobilie behalten zu können, könnten möglicherweise die Kinder die Pflegekosten übernehmen oder das Haus kaufen.

Die Sozialhilfe springt zwar ein, jedoch erst, wenn das Vermögen des Pflegebedürftigen aufgebraucht ist. Für Immobilieneigentümer stellt sich daher vor allem die Frage, ob sie in so einem Fall ihr Eigenheim verkaufen müssen. Denn im Gesetz gilt der Grundsatz des Nachrangs der Sozialhilfe (Subsidiarität). Das heißt, Sozialhilfe wird demjenigen nicht gewährt, der sich selbst helfen kann oder die erforderliche Hilfe von anderen, besonders von Angehörigen oder von Trägern anderer Sozialleistungen, erhält. Bevor er Sozialhilfe in Anspruch nehmen kann, muss der Hilfesuchende im Grundsatz sein gesamtes verwertbares Vermögen einsetzen − auch das Eigenheim. Verfügt der Immobilienbesitzer zum Beispiel über Geldanlagen, können erst mal diese herangezogen werden, bevor der Immobilienbesitz belastet wird.

Wann kann ich das Haus oder Grundstück behalten?

Der oben beschriebene Sachverhalt, dass die eigene Immobilie eingesetzt werden muss, tritt nicht automatisch ein, denn selbst genutzte Immobilien gehören zum sogenannten Schonvermögen nach § 90 SGB XII. Danach darf das Sozialamt den Verkauf eines Hausgrundstücks nicht verlangen, das der Pflegebedürftige selbst oder sein Ehepartner beziehungsweise eingetragener Lebenspartner selbst bewohnt. Nur dann muss die Immobilie weder veräußert noch fremdvermietet werden. Aber: Damit das Haus zum Schonvermögen zählt, muss es „angemessen“ sein. Einen Schonbetrag von 5.000 Euro für den Pflegebedürftigen sowie auch für den Ehepartner, also insgesamt 10.000 Euro, müssen Pflegebedürftige generell nicht für die Finanzierung der Pflege verwenden.

2. Sie verschenken, übertragen oder vererben Ihre Immobilie im Vorfeld

Damit das Eigenheim im Pflegefall nicht zwangsverkauft werden muss, gibt es die Möglichkeit, es vorher an seine Kinder oder Angehörige zu verschenken, zu übertragen oder zu vererben. Dies sollten Sie aber rechtzeitig und vorsorglich einplanen, nicht erst, wenn der Pflegefall bereits eingetreten ist. Innerhalb von 10 Jahren nach der Schenkung oder Übertragung kann das Sozialamt nämlich die Rückübertragung der Immobilie und den Verkauf zur Deckung der Pflegekosten fordern.

Bei einer Schenkung an die Kinder ist auch die Option in Betracht zu ziehen, dass sich die Schenkenden ein Wohnrecht oder Nießbrauchrecht für die Immobilie ins Grundbuch eintragen lassen. Bei der Übertragung des Hauses wird außerdem in der Regel als Gegenleistung vereinbart, dass die Kinder Pflegeleistungen gegenüber den Schenkenden übernehmen. Eine Hausüberschreibung kann zudem mit Auflagen wie einem Nießbrauch, einer Pflegeverpflichtung oder einer Leibrente verbunden werden.

Was bedacht werden muss

Der oben beschriebene Sachverhalt, dass die eigene Immobilie eingesetzt werden muss, tritt nicht automatisch ein, denn selbst genutzte Immobilien gehören zum sogenannten Schonvermögen nach § 90 SGB XII. Danach darf das Sozialamt den Verkauf eines Hausgrundstücks nicht verlangen, das der Pflegebedürftige selbst oder sein Ehepartner beziehungsweise eingetragener Lebenspartner selbst bewohnt. Nur dann muss die Immobilie weder veräußert noch fremdvermietet werden. Aber: Damit das Haus zum Schonvermögen zählt, muss es „angemessen“ sein. Einen Schonbetrag von 5.000 Euro für den Pflegebedürftigen sowie auch für den Ehepartner, also insgesamt 10.000 Euro, müssen Pflegebedürftige generell nicht für die Finanzierung der Pflege verwenden.

Es muss also geklärt werden, ob die Person, die in ein Pflegeheim umzieht, die Immobilie bereits mindestens 10 Jahre im Vorfeld an das Kind, die Kinder oder eine dritte Person übertragen oder verschenkt hat. Der Schenkungsvertrag muss von einem Notar beglaubigt sein. Mit einer Schenkung beispielsweise können die Kinder bei der Erbschaftsteuer sparen.

Die Beteiligten sind verpflichtet, den Marktwert der Immobilie und den Wert der Gegenleistungen anzugeben. Beides sollte möglichst real geschätzt werden. Da der Notar den Überlassungsvertrag stets dem Finanzamt anzeigen muss, führen falsche Angaben dazu, dass das Finanzamt Nachweise fordert und unter Umständen nachbesteuert wird.

Auch in diesem Fall empfehlen wir Ihnen unbedingt, einen Immobilien-Fachmann einzuschalten, dass hier keine Fehler gemacht werden, die Ihnen von Nachteil sein können. Gerne stehen wir Ihnen mit unserer Expertise und unserer langjährigen Erfahrung als erfahrener Partner zur Seite.

Zum Thema vererben verweisen wir Sie auf unseren speziellen Artikel Erbschaft einer Immobilie. Hier beschreiben wir auch, ob es aus steuerlichen Gründen besser ist, zu verschenken oder zu vererben.

3. Sie verkaufen Ihre Immobilie

Wir beraten Sie gerne persönlich!

cookie

Wir verwenden Cookies

Cookies sind kleine Datenpakete, die unsere Webseite auf Ihrem Computer speichert. Die meisten davon sind notwendig, damit die Seite funktioniert.

Ein paar Cookies setzen wir ein, um analysieren zu können wie viele Besucher unsere Seite hat und für was sich die Besucher unserer Seite am meisten interessieren. Diese anonymen Daten werden an andere Firmen übermittelt, um dort gezählt und analysiert zu werden. Für diese Cookies möchten wir sie um Ihre Zustimmung bitten.

Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten findet durch Google statt.
Mehr erfahren: Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen

ANALYSE- UND MARKETING-COOKIES ZUSTIMMEN
Nur notwendige Cookies